Für all die hilflosen Seelen, die angesichts der Vielzahl der Genres des Metal nicht mehr wissen womit sie sich nun eigentlich Identifizieren sollen, gibt es jetzt eine Lösung.
Ich beschließe in ihre/seine Wohnung einzubrechen, einen blutigen Ochsenschädel ins Bett zu legen, die Parfums oder Deodorants auszulehren und sie statdessen mit Urin zu füllen und den Abfluss der Badewanne zu verstopfen um sie zum überlaufen zu bringen. Ausserdem besprühe ich die Wände mit obszönen Schmierereien. Ich schreibe ein wehleidiges Gedicht in dem ich mein Leid verarbeite und unternehme ausgedehnte Herbstspaziergänge, sofern denn Herbst ist. Ich stelle mir vor, wie es wäre ihren/seinen Neuen umzubringen. Ist mir scheissegal, zum glück hat sie nicht herausgefunden, dass ich sie zuerst betrogen habe.. Ich geniesse meine neu gewonnene Freiheit und unternehme ein paar Touren. Ich geh mit meinen Kumpeln einen saufen. Ich schreibe einen Brief in dem ich meine Enttäuschung und Verzweiflung festhalte. Ich schicke ihn nie ab. Ich haue alles in meiner Bude kurz und klein. Nach einiger Trauer verzeihe ich ihr/ihm letztendlich. Ich geh nach hause, zieh mir einen Join rein und starre auf die Tapete während ich über die Abgründe der menschlichen Seele sinniere. Ich denke darüber nach was in unserer Beziehung falsch gelaufen sein könnte und versuche grüblerisch zu ergründen warum er/sie mich verliess. Ich versuche sie/ihn zurückzuerobern indem ich meine überragende Männlichkeit/Weiblichkeit beweise!
Schwarze Kutsche, von ebenfalls schwarzen Pferden gezogen. Aufgemotzter Leichenwagen. Riesiger Panzer. Tief gelegter roter Golf GTI mit Unterbodenbeleuchtung. Roter Drache. Harley Davidson. Ich reise bevorzugt im Geiste. Monstertruck. Langboot mit Sklavenruderern. Ich brauche kein besonderes Fortbewegungsmittel, immerhin sind mir Füsse gegeben. Nichts davon. Das ist doch Sinnlos. Gelber Smart.
Only innocence can save the world! Wir alle müssen sterben, alles andere ist unsicher. Gott ist tot. Bleibt tot. Und wir haben ihn getötet. Alter, lass mich mit dem Kack in ruhe. Ich glaube an das Gute. Ich glaube an die Götter des Rock'n Roll. Ich bin mir nicht sicher. Vielleicht sind wir nur die Simulation von Ausserirdischen, die wahre Gefühle vergessen haben und sie durch uns nachzuempfinden versuchen? Das Universum ist so unglaublich Komplex, ich kann mich einfach nicht entscheiden! God hates us all. Ich bin überzeugter Neoheide. Ich bin Christ - warum auch nicht? Wenn ich tief in mich blicke sehe ich nichts als tiefe schwärze und eine allesverschlingende Leere. Ich glaube was im Fernsehn kommt.
Ich verziehe das Gesicht zu einer Grimasse, denn die Sonne steht am Himmel. Ich ziehe die Vorhänge zu. Ich stecke die Pizza von letztem abend zusammen mit dem Whiskey in den Mixer um mein Frühstück zuzubereiten. Dann rauch ich erstmal eine, ist gut für die Stimme. Wecker ausmachen. Umdrehen. Weiterschlafen. Zum glück stelle ich den wecker eh prinzipiell auf drei stunden zu früh ein, sonst würde ich wohl nie aus dem Bett kommen. Ich schmeisse den Wecker gegen die Wand. Der Kaffe ist Kalt, der Toast schwarz und weil die Karre mal wieder nicht anspringt trete ich die Windschutzscheibe ein. Ich hasse die Welt. Aber noch mehr hasse ich Montage. Ich zieh mir ne Packung Kellogs mit Milch rein, dann gehe ich warn duschen und erneuere meine Gelfrisur. Weil ich eh viel zu viel Energie habe mache ich ersmtmal ein bisschen Morgensport. Vielleicht übe ich ein wenig Schwertkampf oder laufe auch nur um den Block. Ich föne die Dauerwelle auf und krame meine Kutte unter den Bierflaschen hervor. Ich stelle beim aufschlagen der Zeitung erneut fest, dass die 80ger entgültig vorbei sind und ich mittlerweile ganz schön alt geworden bin. Ich lasse erstmal einen fahren und kämme die Reste des Gelages von der letzten Nacht aus meinem Bart. Ich beginne den Tag mit einem Morgengebet, bevor ich das Frühstücksbrot brechen gehe. Ich putze mir die Zähne und höre dabei Radio. Ich sinniere bei meinen morgendlichen Yogaübungen über meinen Bauchnabel.
Ich nutze die Zeit um in mich zu gehen, mich zu erholen und vielleicht etwas Sartre zu lesen. Vielleicht unternehme ich Herbstspaziergänge. Ich treffe meine Kumpels in der Kneipe. Ich nutze die Zeit um in der Wildniss den Gestank der Zivilisation los zu werden. Ich geh mit meinen Chums cruisen. Ich versuche Fantasykunst zu malen. Irgendwann bin ich so gut wie Luis Royo. Oder ich treffe mich zum Rollenspiel mit meinen Freunden. Ich nutze die Zeit um Sonaten von Mozart oder anderen Klassikern einzuüben. Ich veranstalte mit Gleichgesinnten ein heidnisches Ritual, dass natürlich auch Lagerfeuer, Grillfleisch und Met umfasst Ich Ruhe mich aus. Dafür sind uns diese Tage gegeben. Ich poliere meine Maschine und mache die Strassen unsicher. Ich verschlafe die eine hälfte des Wochenendes. Dann drehe ich mir noch einen Joint und starre durch das Fenster in den Regen. Sollte ich ungewöhnlich Aktiv sein lese ich vielleicht ein paar Seiten Crowley. Ich schlafe beim Umblättern ein. Ich schaue mir diese kranken Horrorstreifen an an, die ich extra aus Japan importieren musste. Ich fahre auf das Konzert eines Popstars.
Wallender Trenchcoat, Pentagramanhänger und Nietengürtel. Rosenkranz oder Kruzifix. Hauptsache nicht zu bunt. Priesterliche Roben. Aber nur mit umgekehrtem Kreuz. Enges Lederkostüm. Natürlich meine Kutte. Kimono oder ein vergleichbares Gewand. Baggypants, Baseballcap. fette schwarze Sonnenbrille. Schottenkilt oder Fellmantel. Mein alter Bademantel. Polo Hemd .
Ich habe ein schlechtes Selbstbild. Ich habe kein Problem. Die anderen haben ein Problem. Ich bin zu cool für diese Welt Ich fühle mich manchmal nicht ernst genommen. Ich verstehe das Paradoxon des Daseins nicht. Ich werde langsam zu alt für meinen Lebensstil. Ich hasse Menschen. Ich bin zweitausend Jahre zu spät geboren. Ich lebe leider nicht in Mittelerde. Ich werde immer mit den falschen Leuten in verbindung gebracht. Ich bin irgenwie langsam. Ich habe keine Probleme! Die Welt ist einfach wunderbar! .
Ein Friedhof. Eine Burgruine. Das ist doch alles sinnlos. Ein winterlicher Wald. Ein Vorstadtviertel. Eine Fabrikhalle. Ein abstrakter, psychedelischer Raum mit unbestimmten Dimensionen. Ein Gefängnis. Ein brennendes Kloster. Eine Kirche. Ein Schlachthaus. Ein Strand in Hawaii.
Keep on rotting in the free world. We are but falling leaves... All great art was made by suffering, and so are we! Keep rolling, rolling... Death to false metal! Only the good die young! One more for our brothers... Another time, nother Space... Come crawling faster, obey your master! Weak, feeble, dying, antichrist. Soothe me into oblivion. Living la vida loca.
Achtung! Dieser Test ist zwar unfehlbar, absolut wissenschaftlich und in Zusammenarbeit mit Musikpsychologen aus der ganzen Welt entstanden, dennoch können bei Unverträglichkeiten gegen die Wirkstoffe"Ironie" oder "Satire" unerwünschte Nebenwirkungen auftreten. Sollten sie nach Anwendung Nebenwirkungen verspüren, wie den unnachgiebigen Drang über Stilarten des Metal klugscheissen zu müssen oder sich in ihrer Trueness beleidigt zu fühlen, benachrichtigen sie uns doch bitte durch eine Mail an spam@microsoft.com. Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit.